(aktualisiert Juni 2026)
Ich bin selbst Fan von Seminaren und Workshops mit möglichst vielen Übungen in der Gruppe. Denn wenn du später etwas erfolgreich selbst anwenden willst, solltest du viel Ausprobieren und auch mal Fehler machen. Hinzu kommt noch der Faktor Sauerstoff: Bewegung bringt Sauerstoff ins Hirn und kurbelt unsere Kreativität an. Mehr Bewegung, zusammen, mehr Ausprobieren … zack: mein Storytelling-Training war geboren. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie die Flex-to-Tell Methode funktioniert.
Was bedeutet „Flex-to-Tell“?
Meine Trainings-Methode Flex-to-Tell setzt auf Flexibilität (Flex) und den individuellen Erzählstil (Tell). Der Ansatz basiert auf meiner Erfahrung, dass nicht jede Geschichte für jede Situation oder jede Person und jedes Unternehmen gleich funktioniert. Außerdem hat jeder Mensch eine eigene Erzählstimme, die er „nur“ herausfinden muss. Um die Tür zu deiner Erzählstimme aufzustoßen und im Dunkel des Business as usual neue, coole Storys zu finden, braucht es eine bestimmte Strategie. Mit meiner Flex-to-Tell-Methode trainieren wir also das Erzählen, so du nach meinem Seminar oder Workshop auch alleine neue, kreative Storys finden und sie strategisch für deine Zwecke richtig cool erzählen kannst.
Die Methode ist ideal für Unternehmer, Führungskräfte und Teams, die regelmäßig erzählen, überzeugen oder begeistern müssen – vom Werbe-Flyer über Social-Media-Plattform bis auf der Bühne.
Was unterscheidet Flex-to-Tell von „normalen“ Storytelling-Seminaren?
Meine Art von Storytelling-Training läuft sehr individuell, das heißt unternehmens- und situationsorientiert ab, aber eines ist in allen enthalten: der Spaß an der Sache!
Du kommst sofort ins Tun:
In den meisten Seminaren nimmt die Theorie schon mal einen ganzen Vormittag ein. Bei mir gibt es das nicht, denn wir starten gleich mit einem Warm-up (praktische Übung), mit der wir unsere Kreativität erst einmal so richtig hervor schütteln. Danach ist unser Hirn aufgewärmt und wir können sofort mit ein paar zielgerichteten Storyfinden- und Story-Schreibübungen starten. Und die Theorie? Die lernst du bei mir nebenbei mit, aber … du wirst es nicht merken, weil du sie gleich anwendest.
Bei meinen Workshops und Seminaren verlierst du also keine Zeit mit theorielastigem Learning, das du dir sowieso aus jedem guten Fachbuch* ziehen kannst. Dafür konzentrierst du dich ganz auf das eigene Erzählen und eigene Storys.
*Fachbuch-Tipps bekommst du bei mir übrigens immer! Denn auch die haben ihre Daseinsberechtigung, und für Storytelling gibt es wirklich sehr gute (und auch viel Mist, wie überall).
So, jetzt aber noch einmal konkret der Vergleich:
Ablauf herkömmliche Seminare:
Meine Flex-to-Tell Seminare:
Exkurs zum Thema „Bewegung“
In meinen Seminaren und Workshops liegt ja ein Schwerpunkt auf Bewegung und es ist mir wichtig, dass du verstehst, warum. Daher hier noch ein paar Wörtchen zum Thema Bewegung. Wir Büromenschen (Homo Officinales oder so) sitzen den meisten Tag. Wenn wir dann in ein Seminar gehen, sollen wir wieder mehrere Stunden im Sitzen verbringen? Wie sollen denn dann kreative Ideen sprudeln? Das geht nicht!
Aus jahrelanger Erfahrung als Texterin und Autorin, die „auf den Punkt“ Ideen für meine Kunden hervorbringen soll, weiß ich: Die besten Ideen kommen mir, wenn ich eine Runde spazieren gehe, im Schwimmbad meine Bahnen ziehe, unter der Dusche stehe, in der Küche einen Haufen Birnen schnipple … dann fallen mir Ideen über Ideen ein, Storys fallen vom Himmel, hast du nicht gesehen. Aber sie kommen NICHT am Schreibtisch!
Daher leben meine Trainings à la Flex-to-Tell auch von Übungen, wie:
Meine Bewegungseinheiten sind die Highlights in den Seminaren, sagen jedenfalls die Teilnehmenden. Und ich merke es auch, denn spätestens nach einer dieser „flexigen“ Übungen beginnt der/die erste von seinem Fundstück zu erzählen. Und dann der/die nächste und so weiter.
Mein persönlicher Aha-Effekt:
Bewegung bringt also mehr als „nur“ Sauerstoff ins Hirn und Spaß. Kombiniert mit Storytelling-Aufgaben bekommen wir jede Menge coole Storys in die Gruppe hinein. Man kann sie buchstäblich hören: Plopp. Plopp. Daher dachte ich mir, nenn die Methoden doch Flex-to-Tell, dann passt das auch zu dem Bewegungs-Kreativität-Generier-Dings. 😉
Warum ich „Flex-to-Tell“ entwickelt habe
Jahrelang schrieb ich Texte für Verlage, Industrie, Handel, Dienstleistung … So entstanden Flyer, Blogartikel, Webseiten, Fachbücher, Stadt- und Landkreischroniken, Wirtschaftsbroschüren … und irgendwann dachte ich mir: Nicht jeder Mensch mag sich Texte schreiben lassen oder kann es sich leisten einen Texter zu engagieren. Hinzu kommt die Sache mit der künstlichen Intelligenz.
Viele wollen selbst erzählen
Das heißt also: Viele wollen selbst erzählen, und das ist auch gut so. Aber die meisten wissen nicht so recht, wie oder was sich für ihr Ziel, ihre Kunden und ihr Angebot am besten eignet. Und was man alles machen kann auch mithilfe der KI! Heute prompten ja die meisten Business-Menschen mehr oder weniger gut in Claude oder ChatGPT oder wie sie alle heißen und wundern sich dann, dass genau das herauskommt, was ihre Konkurrenz auch schreibt. Oder der Nachbar, der vernetzte Mensch auf Social-Media usw. Immer die gleiche Art von Text ist aber lang-wei-lig! Guck mal auf LinkedIn: Ich finde es furchtbar, wie „clean“ und eintönig die meisten Posts mittlerweile geworden sind. Keine Fehler aber auch keine Individualität mehr. Wer liest das bitteschön noch bis zum Ende?
Ernst ist der Killer von Kreativ
Hinzu kommt, dass herkömmliche Storytelling-Seminare viel zu technisch ablaufen: Es werden Storytelling-Methoden erklärt, Beispiele aus großen, erfolgreichen Unternehmen, wie Toyota oder Coca-Cola vorgeführt, und dann schließen sich (hoffentlich) noch ein paar Übungen an, aber das war es dann schon. Zurück im eigenen Business-Alltag fragen sich dann die meisten: „Wie soll ich das jetzt umsetzen?“ und „Was hat Toyota mit meiner Arbeitswirklichkeit zu tun?“
Tja, was soll man als Solopreneur oder mittelständisches Unternehmen denn auch von führenden Automarken oder legendären Brausegetränken lernen? Sicher, es ist „nice“ zu sehen, was die für coole Storys entwickelt haben und ich sage auch immer, „schaut es euch an“, aber das passt nicht für dein Storytelling, denn Storytelling ist immer Erzählkultur. Und DIE musst du für dich SELBST entwickeln – dann wird es plötzlich richtig cool!
Anleitung für die du keine Anleitung (mehr) brauchst
Wie kannst du also nach meinem Storytelling-Seminar eigene Storys auch zurück in deinem Lebens- und Arbeitsalltag ohne mich finden und einmalig in deiner Stimme erzählen?
Dazu braucht es ein Training, das sich flexibel und spielerisch DEINEN Zielen, Angeboten und Strategien widmet. Mit Storytelling, das du – je nach Bedarf – immer wieder verändern kannst. Denn nur, wenn du für dich selbst zu 100 Prozent passend erzählst, führt dein Storytelling auch zum Erfolg – und das sogar mit Langzeitwirkung.
Diesen Ansatz verfolgte ich zunächst intuitiv, später entdeckte ich eine Methode dahinter. Und heute gebe ich meiner Methode einen Namen:
Flex-to-Tell!
Nochmal zum Ziel von Flex-to-Tell
Flex-to-Tell setzt also wenig auf theoretische Wissensvermittlung, dafür viel auf Bewegung, Flexibilität und individuelles Erzählen.
Mein Ansatz basiert darauf, dass nicht jede Geschichte für alles und alle gleich funktioniert. Zum Beispiel erzählen Introvertierte anders als Extrovertierte, beide werben auch verschieden für ihre Angebote. Daher trainieren wir bei Flex-to-Tell das Erzählen so, dass die Geschichten für dich und deine Wunschkundinnen und -kunden passen.
Zielgruppe, Kontext, Verwendung, Du und deine Haltung … alles zusammen ergibt deine Erzählstimme!
Auch ich bin jedes Mal wieder total überrascht, was für coole, einzigartige Storys in meinen Trainings entstehen!

Ein Blick in meinen Workshop „Neue Brillen für dein Storytelling“. Auf dem Barcamp der Content Society in Horb bei Stuttgart hatten wir viel Spaß – und sofort tolle Storys bekommen. Sogar aus der Sicht eines Ladekabels!
Nochmal zum Vorteil von Flex-to-Tell
Der große Vorteil meiner Methode ist, dass du schon während des Trainings einzigartige neue Storys für dein Business entwickelst.
Schreib deine eigene Story – jetzt!
Mit Flex-to-Tell wirst du also auch ohne Vorkenntnisse zum Storyteller deines Unternehmens, deiner Branche, deines Herzens.
Achtung: Hoher Suchtfaktor, denn Flex-to-Tell-Trainings machen riesigen Spaß, wegen der vielen Erfolgserlebnisse, die du haben wirst!

Liebe Manuela, deine Methode ist wunderbar und der Begriff Flex-to-Tell ist einzigartig. Dein Beitrag spricht mich direkt an und wenn ich nicht so in Arbeit stecken würde, wäre ich an deinem Angebot dabei.
Flexibel und in Bewegung finde ich auch total ansprechend.
Meine Methode heißt: LebensEnergieFlow.
Bestimmt hilfst du vielen, die individuell ihre einzigartige Story herausfinden.
Viel Freude und Erfolg dabei.
Herzliche Grüße von Anita ❤️🙋🏼♀️
Hi Anita,
in Arbeit stecken klingt gut. Aber da ich eh kein Online- oder Einzelcoaching anbiete, sondern derzeit aussschließlich Inhouse-Seminare oder Workshops/Seminare für Events, wie Fachkongresse (…) gibt es bei mir nichts zum einzeln buchen. Ich denke mal darüber nach, wie ich mein Flex-to-Tell auch für Einzelpersonen anbieten kann. Vielleicht in München oder Augsburg …
Danke auf jeden Fall für deine Anregung!
Liebe Manuela,
großartig und knackig. Und das mit der Bewegung hat mich toootaaal mitgenommen.
Raus aus dem Hirnen! Rein ins Kreative!
Liebe Grüße
Birgit
Hi Birgit,
ja du als Impro-Hase kennst dich ja aus mit Bewegung und Gedankentanken! Umso schöner, dass dir meine Methode gefällt.
Liebe Grüße ins Rheinland,
Manuela
Eine großartige Methode, auch der Name gefällt mir gut! Und du hast es super erklärt, liebe Manuela.
Zur Bewegung fällt mir noch die „Denkspirale“ aus meinem Lieblingshörspiel „Trolle nach Süden“ ein – beim Gehen im Kreis kommt man besonders gut auf neue Ideen …
LG Nicole
Hach danke, Nicole!
Wenn meine Methode von der Presse-Spezialistin für gut befunden wird, freut mich das natürlich riesig! Die Denkspirale bzw. das Troll-Hörspiel kenne ich nicht, dafür etwas Ähnliches aus den Lustigen Taschenbüchern: Daniel Düsentrieb hat einen Denkerkreis, ein ausgetretener Kreis bei sich im Keller. Da kreiselt er immer, wenn er eine neue Idee braucht.
Danke für deine supergute Anregung!
Hallo! 😊
Dein Artikel über die Flex-to-Tell-Methode hat mich total begeistert! ✍️✨ Ich finde es faszinierend, wie du beschreibst, dass Flexibilität im kreativen Schreibprozess nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht ist. Das nimmt so viel Druck raus, immer direkt „perfekt“ zu sein, und macht Lust, einfach loszulegen. ❤️
Besonders der Punkt, dass Geschichten wachsen dürfen und man nicht an starren Plänen festhalten muss, hat mir sehr gefallen. Meine Protagonisten machen oft Dinge die ich so gar nicht geplant hatte, aber das macht es auch unheimlich spannend! 😊
Vielen Dank für diesen motivierenden Beitrag.
LG Rosi 🌸
Hi Rosi,
ja, wir machen uns eh zuviel Druck, dabei blockiert das. Wir sollten weniger perfekt anstreben, sondern endlich ins Tun kommen, daher ist mir der Schreibprozess so wichtig. Perfekt kann man alles hinterher machen, bzw. besser denn: Perfekt ist etwas ja bekanntlich nie! 😉
Viel Erfolg beim Schreiben!!
Manuela